RH #266Interview

SARKE

Nichts für Nerds

Das Debüt „Vorunah“ entstand im Studio unter der Obhut von Bandkopf SARKE und Nocturno Culto (Darkthrone). Soeben haben die Black-Metaller ihre Live-Feuertaufe auf der Clubnacht beim 2009er Inferno-Festival in Oslo als Quintett zelebriert. Von Hektik oder Nervosität keine Spur.

Nocturno Culto ist es als kreativer Hälfte von Darkthrone nur alle Jubeljahre vergönnt, eine Bühne zu betreten. Von wegen ´Too Old Too Cold´ - oder einfach nur ´Old´, wie vor wenigen Minuten noch geraunt.

»Danke, ich fühle mich auch frisch, und ich habe es genossen. Kleinere Bühnen wie hier im „John Dee“ sind prima, denn da kommt die Intensität von Black Metal am besten rüber.«

Was man von Wacken weniger behaupten kann. Dennoch sind SARKE für das Megafestival bestätigt.

»Wacken ist auf andere Weise großartig - eine gut geölte Kampfmaschine, perfekt organisiert.«

Dabei war eine Bühnen-Inkarnation anfänglich gar nicht geplant.

»Ich schrieb Musik für ein Soloalbum«, schaltet sich Multi-Instrumentalist und Namensgeber Sarke ein, »wollte aber unbedingt den Gesang abgeben, weil ich in dieser Disziplin schlicht versage. Also rief ich Nocturno Culto an. Das Label war begeistert, und plötzlich eskalierte das Ganze. Wir haben mit den Gastmusikern bereits über ein zweites Album gesprochen, bei dem sie auch kreativ eingebunden sein werden.«

Allerdings mit Einschränkungen:

»Ich möchte, dass Thomas alias Sarke weiter der Chef bleibt. Wenn ich ihm zehn Riffs zur Auswahl gebe, kann er sich aussuchen,...

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