RH #266Interview

CRESCENT SHIELD

Flucht ins Weltall

Im traditionellen Metal-Bereich liegt einiges im Argen. Während diverse Nullnummern, die mit „Power“ oder „Metal“ so wenig zu tun haben wie Cottbus mit dem Meistertitel, unerklärlicherweise Erfolge feiern, werden Prachtcombos wie Pharaoh, Slough Feg oder Cage weiterhin übersehen. In diese Reihe passen auch CRESCENT SHIELD, deren Debüt „The Last Of My Kind“ vor gut zwei Jahren ein Paradebeispiel für genialen, US-Metal-lastigen Power Metal war. Nun liegt der Nachfolger „The Stars Of Never Seen“ vor, und dieser tönt sogar noch beeindruckender, weil anspruchsvoller und musikalisch abwechslungsreicher als der Erstling. Gitarrist Dan DeLucie ist derselben Meinung.

»Unser Debüt war direkter und mehr auf Spaß ausgerichtet, während der neue Longplayer dunkler, experimenteller und epischer geworden ist«, berichtet der Klampfer. »Textlich beschäftigen wir uns mit dem Thema Reisen. Dabei geht es sowohl um die Reisen in unser Innerstes als auch die Erforschung unbekannter Gebiete durch die großen Entdecker der Vergangenheit.«

Musikalisch gibt´s auf dem neuen Album einige harte Nüsse zu knacken, aber zum Glück auch ziemlich straight nach vorne ballernden US-Metal.

»Abwechslungsreichtum ist uns wichtig. Wir setzen uns aber nicht hin und sagen „Wir brauchen noch einen kurzen, schnellen Song!“ oder schreiben einen Longtrack, weil auf dem Album noch keiner zu finden ist. Wir fokussieren unsere Energie lieber darauf, die Stärken eines jeden Tracks so zu bündeln, dass etwas Großartiges...

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