RH #266Interview

THE LIVING END

Nichts geht mehr

In ihrer Heimat Australien sind sie längst Superstars und kassieren für ihre Alben regelmäßig Mehrfach-Platin sowie Nominierungen und Auszeichnungen. In den USA veröffentlicht Billie Joe von Green Day die Scheiben auf seinem eigenen Label, und auch die Toten Hosen sind riesige Fans von THE LIVING END. Jetzt will das Power-Trio mit seinem Meisterwerk „White Noise“ endlich auch Europa erobern, wie Gitarrist und Sänger Chris Cheney im Interview betont.

Mangels Live-Präsenz fällt die Band hierzulande immer noch in die Kategorie „Insider-Tipp“. Die Klasse des aktuellen Albums „White Noise“, das Down Under bereits vor einem Jahr erschienen ist, spricht sich in der Szene jedoch gerade herum. So musste beispielsweise die Kölner Show in eine größere Halle verlegt werden und war auch in dieser ruck, zuck ausverkauft. Fast wäre es zu diesem Erfolg jedoch gar nicht mehr gekommen, denn Mastermind Chris legte THE LIVING END im Herbst 2006 auf Eis.

»Wir tourten intensiv durch Australien, und eines Tages dachte ich plötzlich: „Was mache ich hier eigentlich?“ Schlagartig hatte ich keine Kraft mehr, um ständig unterwegs zu sein und jeden Abend auf der Bühne zu stehen. Ich war völlig ausgebrannt. Ich hatte über zehn Jahre lang nonstop Vollgas für die Band gegeben und konnte einfach nicht mehr. Zum Glück zeigten sich meine beiden Bandkollegen verständnisvoll und haben mir keinen Druck gemacht. Ich nahm also eine unbefristete Pause, in der ich zunächst jedoch nicht abschalten konnte. Ich hatte...

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