RH #265Interview

DREDG

Schnitzeljagd im Cadillac

Es ist bereits später Nachmittag, als wir Frontmann Gavin Hayes und Gitarrist Mark Engles in einem eher zweckmäßigen Kölner Hotel zum Interview treffen. Die beiden Kalifornier entpuppen sich als freundliche, eloquente Zeitgenossen, schleichen aber ziemlich verkatert durch die Lobby - und bestellen sich als Gegenmittel erst mal ´nen Sekt (!). Dabei gibt´s keinen Grund für schlechte Laune: Der DREDG-Showcase am Vorabend war ein voller Erfolg, und das neue Album „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ gehört wie seine Vorgänger in jede anständige Artrock-Sammlung.

Gavin, Mark, ordnet euer neues Album bitte selbst ein! Ist „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ mehr Progressive Rock, ist es mehr Pop, oder ist es vielleicht ganz was anderes?

Mark: »„The Pariah, The Parrot, The Delusion“ ist sowohl progressiver als auch poppiger als seine Vorgänger. Gavin hat für die großen Rocksongs der Platte hervorragende Gesangsmelodien entwickelt; auf der anderen Seite arbeiten wir mehr denn je mit ausufernden Instrumental-Teilen und Zwischenspielen. Dazu ist das Album mit über einer Stunde Spielzeit ziemlich lang ausgefallen.«

Gavin: »Ich mag vor allem den Gegensatz von eingängiger, leichterer Musik und sehr dunklen Lyrics.«

Fühlt ihr euch eigentlich irgendeiner Szene zugehörig?

Mark: »Nein, überhaupt nicht. Wir waren auch noch nie Teil einer Szene.«

Hat der Begriff „Artrock“ denn eine Bedeutung für euch?

Mark: »Schubladen sind immer eine zwiespältige Angelegenheit, aber Artrock...

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