RH #264Titelstory

MÖTLEY CRÜE

Sixx, Drugs & Rock´n´Roll

 

Nach dem legendären „The Dirt“ ist „Tagebuch eines Heroinsüchtigen“ die zweite schonungslos offene Autobiografie aus dem Mötley-Crüe-Camp. Wir klingelten bei Basser NIKKI SIXX durch, um u.a. über das von ihm verfasste Werk zu sprechen, und drucken exklusiv Auszüge aus dem im Spätsommer auf Deutsch erscheinenden Buch ab.

 

 

Nikki, du bist gerade mit Mötley Crüe in den USA unterwegs. Wie läuft die Tour?

 »Fantastisch! Manchmal blättere ich in den Zeitungen und Magazinen und lache mich beim Lesen schlapp. Sämtliche Blätter schreiben ekstatisch über die „Rückkehr“ von Mötley Crüe. Offenbar gehen die alle davon aus, dass es bei uns nach jeder Tour einen Split gibt. Außerdem scheinen einige zu denken, dass Mick Mars in den Schoß der Band zurückgekehrt ist. Immer wenn er das liest, sagt Mick zu mir: „Gut, dass du mich davon abhalten konntest abzuhauen...“ (Lacht)

Ich habe jetzt seit acht Jahren keine Drogen und keinen Alkohol mehr angerührt, das hält aber gewisse Leute nicht davon ab, immer noch zu schreiben: „Seit Kurzem ist Nikki nüchtern/trocken/drogenfrei.“ Es ist unglaublich, welche Gerüchte sich um Mötley Crüe ranken. Wir sind einfach eine Rock´n´Roll-Band mit einem einzigartigen Sound. Das zählt in meinen Augen, nicht dieser Mist. Egal ob man uns liebt oder hasst, zumindest kann man sofort erkennen, dass es Mötley Crüe sind, wenn einer unserer Songs im Radio gespielt wird. Da sind keine Verwechslungen möglich, ähnlich wie bei AC/DC, Queen oder den Rolling Stones. Was...

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