RH #264Lauschangriff

Tatort Münster - und vom Ermittlergespann Thiel/Boerne keine Spur. Dabei wird in der „Watusi Bar“ an diesem Samstagabend in kleinem Rahmen ordentlich gekillt. Allerdings nur musikalisch.

Knappe 45 Minuten dauern die zehn Songs der neuen NEAERA-Abrissbirne „Omnicide - Creation Unleashed“ (VÖ: 22. Mai), dazu wird auf der Limited Edition (Sänger Benny Hilleke: »Bestimmt nur 7.000 Exemplare!«) ein Cover des Crowbar-Hits ´The Lasting Dose´ zu finden sein. Wer jetzt meint, dass diese Songauswahl für die extrem sympathischen Münsteraner „Metalcoreler“ deutlich zu hart und „true“ ist, kennt weder „Armamentarium“, das überzeugende, zwischen Mosh, Melo-Death, Black Metal und Bolt Thrower schwankende 2007er Album der Band, noch hat er generell eine Vorstellung davon, mit welcher Urgewalt es das Quintett eigentlich wissen will.
»„Omnicide - Creation Unleashed“ bündelt unsere ersten drei Alben«, überlegt Basser Benjamin Donath. »Dabei knüpfen wir aber durchaus auch an den Vorgänger „Armamentarium“ an. Zum Beispiel führen wir das manchmal leicht Black-Metallische fort. Der erste Song, den wir für die neue Platte komponiert haben, war ´Age Of Hunger´, und interessanterweise ist das auch das Stück, das am stärksten an „Armamentarium“ erinnert.«
Neben den in der Tat nach wie vor ständig durchscheinenden Black-Metal-Einflüssen (Naglfar, Dissection, Emperor) hat man in Songs wie dem in versammelter Runde super ankommenden, dem Verfasser dieser Zeilen dagegen etwas zu sperrigen Opener ´I Loathe´...

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