RH #264Krach von der Basis

IGNOMINIOUS INCARCERATION

Wie bitte?

 

Während ein Großteil der momentan gesignten Newcomerbands seine Zelte im krachigen Retro-Sumpf aufgeschlagen hat und dabei versucht, möglichst old-schoolig zu klingen, gibt es gottlob auch noch aufstrebende Bands wie IGNOMINIOUS INCARCERATION, die vermeintlich gegen den Trend arbeiten und mit modern ausgerichtetem, progressivem Death Metal in der Schnittmenge von Behemoth und Hate Eternal begeistern.

 

 

Die Bandgeschichte der Briten ist noch recht überschaubar und beginnt im Jahr 2006.

»Wir sind damals als Schülerband gestartet«, erinnert sich Sänger Andy Wardle. »Wir waren gute Kumpels, die allesamt auf Metal abfuhren. Da lag es nahe, selbst eine Band zu gründen. Wir hatten vorher ein paar Erfahrungen mit Coverbands gesammelt, die aber eigentlich mehr Spaßcharakter hatten. Insofern ist IGNOMINIOUS INCARCERATION unser erster ernsthafter Versuch, als Musiker zu bestehen.«

Versuch geglückt und mit Bravour gemeistert! Musikalisch fallen beim Debütalbum „Of Winter Born“ sofort die technische Klasse und die teils progressive Ausrichtung auf. Andererseits gibt es auch eine Menge Groove-Parts und teilweise gut versteckte Melodien zu entdecken. Was steht beim Songwriting im Vordergrund? Das Feeling oder die technische Herausforderung?

»Beides. Denn genau darum geht es bei IGNOMINIOUS INCARCERATION. Wir wollten keine eindimensionle Metal-Platte aufnehmen. Die meisten Leute hören doch viele verschiedene Bands, die oft sehr unterschiedlich klingen. Wir selbst hören ja auch die...

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