RH #264Krach von der Basis

HELLSAW

Schöner proben

 

Die Österreicher HELLSAW konnten mit ihrer neuen Platte „Cold“ erneut gute Resonanzen einfahren und werden das neue Material auf vereinzelten Shows im Sommer präsentieren. Wir baten Oberhaupt Aries zum Gespräch.

 

 

Der Sänger verhält sich, ganz Black-Metaller (ihr wisst schon: keine Trivialitäten, keine Plattitüden), auf kommunikativer Ebene allerdings nicht besonders lebhaft, hüllt sich bisweilen sogar in königliches Schweigen. Dabei wäre ein wenig Enthusiasmus, vor allem das neue Album betreffend, durchaus angebracht. Wieder zeichnet Viktor Bullok von Dark Fortress für die Produktion verantwortlich. Doch „Cold“ überrascht mit einem eigenständigen Sound, der dumpfer und kälter ist als der ruppig-schwere Klang von Dark Fortress. „Cold“ ist deswegen nicht weniger druckvoll. Wie sehr hat Viktor bei der Gestaltung des Sounds mitgewirkt?

»Wir waren diesmal nicht in Bayern, sondern haben die Aufnahmen hier bei uns in der Steiermark gemacht. Wir wollten auch nicht wie Dark Fortress klingen. Zu uns passt ein erdiger, natürlicher Sound viel besser als eine perfekt produzierte Platte. Wir haben deshalb nicht getriggert und zum Beispiel mit Übungsverstärkern experimentiert. Rausgekommen ist dieser eigene, zu diesem Album perfekt passende Sound.«

Wo siehst du HELLSAW im Black Metal? Auf Touren mit u.a. Shining sowie bei einigen Festival-Auftritten habt ihr die Möglichkeit, ein breiteres Publikum anzusprechen, erfolgreich genutzt. Wie geht es weiter? Welche Ziele verbindet ihr mit...

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