RH #263Krach von der Basis

TRIBULATION

Abweichende Ansichten - Krach von der Basis

 

Wer hat eigentlich behauptet, dass die Hölle ein Ort ist, in dem gnadenlose Hitze herrscht? Ich behaupte, sie liegt im kalten Skandinavien und spuckt dort eine düster-unheilvolle Band nach der anderen aus, um die Headbanger auf den Highway to hell zu locken. Neuestes Beispiel: TRIBULATION.

 

 

Das Debütalbum der Westschweden bietet sinistren, druckvollen und fiesen Death Metal mit schwarzem Anstrich und diabolischen Gitarrenharmonien. Und diese TRIBULATION haben nichts mit der gleichnamigen und ziemlich originellen Kapelle zu tun, die Anfang der Neunziger ihr Unwesen im Drei-Kronen-Staat trieb und mal eine Platte bei Black Mark veröffentlichte.

»Wir wussten, dass es schon mal eine Band mit diesem Namen gab, als wir uns für TRIBULATION entschieden«, blickt Gitarrist Adam zurück. »Stilistisch waren sie zumeist anders gelagert, anscheinend hatten sie aber auch mal eine Death-Metal-Phase. Jedenfalls haben wir sie kontaktiert, und sie hatten kein Problem damit, dass wir diesen Namen verwenden.«

Es gibt allerdings noch eine Indierock-Band aus Nordirland, die ebenfalls unter dem TRIBULATION-Banner firmiert. Hoffentlich wartet da kein Rechtsstreit auf die Schweden. Aber standen bei der Namenswahl vielleicht auch Possessed Pate, die auf ihrem zweiten Album einen Song namens ´Tribulation´ hatten?

»Die Inspiration kam vom Morbid-Angel-Track ´Visions From The Darkside´, in dem es die Textzeile „tribulation now has passed“ gibt. Ein bisschen hatten wir aber auch Possessed im...

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