RH #263Interview

NAPALM DEATH

So war das früher

 

Birmingham mag in grauer Vorzeit Black Sabbath und Judas Priest ausgespuckt haben. Eine ganz andere Revolution fand jedoch Anfang der Achtziger statt, als ein paar Teenager nach dem absoluten Extrem suchten, das schließlich 1987 in Form von NAPALM DEATHs Grindcore-Blaupause „Scum“ seinen Siegeszug um die Welt antrat. Rock Hard guckte in den legendären „Rich Bitch Studios“ vorbei, wo das Überwerk in zwei Sessions entstand, traf dabei auf einige bekannte Gesichter und den Mann, der vor bald 30 Jahren entschied, mal eben die schnellste und brutalste Musik der Welt spielen zu wollen.

 

 

Denn außer den NAPALM DEATHs Shane Embury (b.) und Barney Greenway (v.) treffen wir auch Nik Bullen, der die Band 1981 im zarten Alter von 13 gründete und fünf Jahre lang für Bass, Gesang und die musikalische Richtung verantwortlich war. Nik ist heute ein gemütlich ergrauter 41-jähriger Gentleman.

»Ich war damals von Punk wie The Damned und Stiff Little Fingers begeistert«, erzählt er und wirkt, als ob er sich nicht entscheiden kann, das späte Interesse an seiner Person eher lästig oder schmeichelhaft zu finden. »Dann entdeckte ich Black Flag, die Germs, Post-Punk, Hawkwind, die Pink Fairies und ganz frühe Pink Floyd. Hinzu kam der Avantgarde-Kassetten-Underground.«

Das erklärt, dass NAPALM DEATH von Anfang an für szeneübergreifende Einflüsse offen waren (die Swans und Sonic Youth sind nach wie vor unüberhörbar), aber nicht die unglaubliche Brutalität der Band.

»Dafür waren Discharge der...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

NAPALM DEATH + IMPALED NAZARENE + GOD DETHRONED + BÖLZER + DREAD SOVEREIGN + VENENUM + NECROWRETCH + ATTIC + MOSAIC + SPASM + u.v.m.12.07.2018
bis
14.07.2018
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