RH #263Interview

MASTODON

Ein Arschtritt für AC/DC

Die US-Fantasy-Nerds MASTODON sind erwachsen geworden und singen auf ihrer grandiosen neuen CD „Crack The Skye“ erstmals über persönliche Tragödien. Aber hinter der nächsten Ecke feixen schon Stephen Hawking, Rasputin und ein Schwarm zugedröhnter Delfine.

Ein Kölner Hotelzimmer unweit des Doms. Gitarrist Brent Hinds und Drummer Brann Dailor hocken am späten Vormittag mit pechschwarzem Kaffee und äußerst dezenten Augenringen auf dem Sofa. Brents krude Tattoos sehen zwar immer noch so aus, als sei sein Nadelkünstler beim Stechen auf schlechtem LSD gewesen, die Musiker selbst wirken jedoch angenehm wach und aufgeräumt.

 

Brent, Brann, bei eurem letzten Album „Blood Mountain“ dachte man schon: Mehr Ideen, mehr Riffs, mehr Gitarrensoli passen nicht auf eine Platte, die bei aller Progressivität immer noch knallharter Metal und Sludgecore ist. „Crack The Skye“ beweist: Doch, sie passen.

Brann: »Wir stellten zum ersten Mal kleine Aufnahmegeräte in den Proberaum, und Bill (Kelliher, g. - d.Verf.) hat ein Pro-Tools-System bei sich zu Hause installiert. Oft trafen wir uns schon morgens in seinem Star-Wars-Zimmer und jammten drauflos. Hinterher hörten wir dann die Aufnahmen durch und sortierten die besten Ideen aus. ´Oblivion´ beispielsweise entstand aus einem Ideen-Flash von Brent. Früher war es häufig so, dass wir bei unseren Jams das totale Killer-Riff entdeckten, eine Woche später aber nicht mehr wussten, wie es gespielt wird. Mittlerweile stellen wir uns da etwas cleverer an, doch...

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