RH #263Interview

GOD FORBID

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

 

Trotz der Erfolge in ihrem Heimatland gelten GOD FORBID bei nicht wenigen europäischen Fans und Kritikern als das am besten gehütete Geheimnis der US-Extrem-Metal-Szene. Gitarrist Doc Coyle betreibt Ursachenforschung, ist sich aber auch sicher, dass das aktuelle Album „Earthsblood“ für das Quintett aus New Jersey die Wende zum Guten bringt.

 

 

Auch wenn Erfolg nicht planbar ist: Diesmal, und da ist sich unser Gesprächspartner ganz sicher, stehen die Zeichen auf Sturm. Der Gitarrist, der im Bandgefüge die Rolle des Chef-Organisators übernimmt und dessen Tag fast ausschließlich von GOD FORBID-Aktivitäten geprägt ist, hat dafür eine simple, wenn auch eigene Erklärung parat:

»Die Reviews, die wir für „Earthsblood“ bisher bekommen haben, sind bis auf zwei oder drei Ausnahmen positiv ausgefallen, was beweist, dass wir diesmal vieles richtig gemacht haben. Als wir uns ans Songwriting machten, hatten wir erstmals ein wenig Zeit und Abstand zu unserem bisherigen Material. Wir haben unsere Situation eingehend analysiert. Wir schreiben unsere Songs zwar nicht nach mathematischen Formeln, aber uns wurde klar, dass wir als Band bisher zwei Phasen durchlaufen haben. Phase eins: Wir beherrschten unsere Instrumente mehr schlecht als recht, haben aber trotzdem alles gegeben. Phase zwei: Technisch hatten wir uns enorm gesteigert, wollten das aber auch jedem klarmachen und haben uns stellenweise verzettelt. Jetzt ist es Zeit für die nächste Entwicklungsstufe von GOD FORBID, denn...

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