RH #263Interview

SÒLSTAFIR

Draußen wird gedüngt

Mit „Köld“ haben die Isländer SÓLSTAFIR eines der bemerkenswertesten Alben der letzten Monate veröffentlicht. Käme man jetzt endlich auch mal bei der Live-Umsetzung häufiger aus dem Kreuz, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Band mit absoluter Selbstverständlichkeit in einem Atemzug mit Szenegrößen wie Enslaved oder Primordial genannt wird.

»Ich lebe seit einem Jahr in Glasgow und studiere Sound-Engineering, und unser Schlagzeuger Gudmundur wohnt mittlerweile in London. Unser Bassist Svavar stößt im Sommer zu uns. Dann werden wir uns einen zweiten Gitarristen suchen, so dass wir als Band demnächst in London beheimatet sein werden. Im Moment muss man leider sagen, dass wir als Band nicht aktiv sind, was sich aber wieder ändern wird«, quasselt der gut gelaunte Sänger und Gitarrist Adalbjörn Tryggvason drauflos. »Wir haben in Island schon recht oft gespielt, aber es wird Zeit, auch im Ausland in regelmäßigeren Abständen und häufiger aufzutreten. Verglichen mit Island sind die Umstände hier in London wie Schwarz und Weiß. In Islands Hauptstadt Reykjavik hat jeder ein Auto und fährt aus der Stadt, wann er will, anstatt die beschissene Tube in London zu nehmen, um einen für drei Stunden angemieteten Proberaum zu besuchen, der zudem auch noch sauteuer ist. Das ist einer der Nachteile an einer Metropole wie London.«

Habt ihr in Island von irgendeiner öffentlichen Einrichtung Unterstützung erhalten, so wie es in den skandinavischen Ländern teilweise möglich war?

»Nei...

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