RH #263Interview

CRIMINAL

Ab in den Süden

 

Die fast vierjährige Pause seit dem letzten Hassbatzen „Sicario“ hat dem chilenisch-britischen Kleeblatt gutgetan. Das aktuelle Langeisen „White Hell“ ist nicht nur das stärkste in der 17-jährigen Geschichte der Combo, sondern gleichzeitig auch ein Paradebeispiel für die Vereinbarkeit von Thrash und Death Metal auf höchstem Niveau.

 

 

Nach einer halben Ewigkeit unter den Fittichen von Brian Slagels Kultlabel Metal Blade segeln CRIMINAL mit ihrem sechsten Streich unter neuer Flagge.

»Bei Metal Blade hat sich das mit der Zeit irgendwie totgelaufen, nachdem wir vier Alben mit denen in Europa gemacht haben. Da war es der einzige logische Ausweg, dass wir uns woanders umschauen«, erklärt Gitarrist/Shouter Anton Reisenegger. »Zum Glück dauerte es nicht so lange, bis wir ein neues Zuhause gefunden hatten.«

Dieses steht im schwäbischen Abstatt, heißt Massacre Records und versorgt die internationale Hartwurst-Gemeinde seit nunmehr 18 Jahren regelmäßig mit erstklassigem Metal-Stoff verschiedener Couleur. Produziert und finanziert haben CRIMINAL „White Hell“ aber erst mal in Eigenregie, bevor man mit der fertigen Scheibe Klinken putzen ging.

»Das Album war nicht besonders teuer, weil wir es bei unserem Bassisten Dan aufgenommen haben. Der hat in England ein Homestudio mit allem Drum und Dran. Im Grunde mussten wir nur den Mischer bezahlen, was sich auch gelohnt hat, weil das Resultat ziemlich amtlich ist. Trotz moderner Techniken haben wir immer darauf geachtet, dass das Ganze...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen