RH #263Interview

AUTOPSY

Einfach widerlich

Vor genau 20 Jahren stellten AUTOPSY, die einzige nennenswerte Death-Metal-Band der US-Westküste, mit ihrem schmutzigen, gurgelnden, brutalen Debütalbum „Severed Survival“ die Todesmetall-Welt auf den Kopf. Eben weil die Jungs keine Musik für Hochglanzmagazine prügelten, sondern widerlichen Gossensound kultivierten, wurden sie Kult. Wir machten Bandchef Chris Reifert, soeben juvenile 40 geworden, ausfindig.

Chris, woran denkst du, wenn man dich auf die Anfangszeiten von AUTOPSY anspricht?

»Death Metal an sich war noch sehr jung und frisch, und wir wollten unsere eigene Version der Brutalität kreieren. Laut, schwer und von Horror durchsetzt - das war unsere Intention. Wir wollten keine kommerziellen Zugeständnisse machen, sondern wir gaben uns widerlichem Lärm hin. Unser Energielevel war „high“, und wir selbst waren es auch (kichert). Mann, was haben wir damals gekifft!«

Nach einigen Demos habt ihr vor 20 Jahren euer Debütalbum „Severed Survival“ aufgenommen. Was wolltet ihr im Vergleich zu den Tapes ändern?

»Wir wollten absolut nichts ändern, sondern rohe Power produzieren. Der Sound sollte heavy sein, mit jeder Menge Fleisch im Arsch. Ich hatte keinen Bock auf einen cleanen Sound, aus dem man irgendwelche technischen Feinheiten raushören kann.«

Würdest du einige Songs hervorheben, weil sie deine Lieblingsnummern sind?

»Alle! Das komplette Album hat einen konstanten Flow, falls es so was im Death Metal überhaupt gibt. Okay, ich würde vielleicht ´Pagan Savior´...

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