RH #262Schwatzkasten

Turisas-Frontmann Mathias Nygård entspricht privat so gar nicht dem Klischee der fellbehangenen finnischen Alkoholvernichtungsmaschine. Er geht ins Theater, träumt von Oktaedern und weint, wenn´s im Kino rührselig wird.

Mathias, wo bist du aufgewachsen?

»In Hämeenlinna, einer kleinen Stadt ca. eine Stunde nördlich von Helsinki. Da die Hälfte der Band immer noch dort lebt und wir unseren Proberaum dort haben, besuche ich die alte Heimat regelmäßig.«


Wann und wie bist du erstmals mit Musik in Kontakt gekommen?

»Meine Eltern haben mich bereits als Zweijährigen in einem musikalisch ausgerichteten Kindergarten angemeldet. Mit sechs habe ich dann angefangen, mein erstes Instrument zu erlernen.«


Kannst du dich an deinen ersten Auftritt erinnern?

»Meine allerersten Gigs waren Auftritte in der Musikschule - meist vor einer extrem kleinen und todstillen Zuhörerschaft. Das waren Situationen, die mich nervlich sehr angespannt haben. Später, als ich mich von der klassischen Musik entfernte, spielte ich dann erste Konzerte mit einer richtigen Band - das fühlte sich wesentlich besser an. Unsere erste Show mit Turisas fand 1999 auf einem lokalen Festival statt, das wir selbst organisiert hatten. Wir hatten eine große Halle gemietet und schafften einen sehr positiven Einstand als Band.«


Was war der schrecklichste Job, den du je hattest?

»In meiner Familie war es schon im sehr jungen Alter üblich, dass wir etwas für unser Taschengeld taten. Seit ich 12 oder 13 war, habe ich in den Sommerferien...

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