RH #262Lauschangriff

„Death Magic Doom“ ist der stilvolle Titel der neuen CANDLEMASS-CD, an der Bandkopf Leif Edling 15 Monate gearbeitet hat. Entsprechend nervös ist der Schwede, als das Werk Mitte Januar im Hauptquartier seiner Plattenfirma Nuclear Blast erstmals der Presse vorgespielt wird.

»In meinen Augen ist das unsere beste Scheibe seit „Nightfall“«, meint der Basser trotz aller Nervosität im Brustton der Überzeugung. Dann wollen wir doch mal schauen, ob das stimmt:
* ´If I Ever Die´ ist ein sehr ungewöhnlicher Opener für ein CANDLEMASS-Album, was vor allem daran liegt, dass die Nummer fast durchgängig im Uptempo daherkommt und ein bisschen an Sabbath zu „Dehumanizer“-Zeiten mit einem Schuss Maiden erinnert. Wenn ich ehrlich bin, überzeugt mich das nicht wirklich.
* Etwaige aufkommende Zweifel an der Platte fegt aber gleich der zweite Track weg, dessen Name Programm ist: ´Hammer Of Doom´. Das Stück ist Black Sabbath in Reinkultur, angelehnt am namengebenden Song von Iommi & Co. Die Gesangslinien sind fantastisch, das Stück steckt voller Dynamik, Dramatik und Gänsehaut-Momenten. Grandios!
* Auch ´The Bleeding Baroness´ ist ein Volltreffer und stellt einen guten Mix aus Solitude Aeturnus und CANDLEMASS dar. Ein exquisiter Headbanger, der ein bisschen ´Black Stone Wielder´-Atmosphäre atmet.
* Mit ´Demon Of The Deep´ wird´s wieder eine Ecke doomiger und verspielter. Der Song hat einige interessante Richtungswechsel, und zum Ende hin taucht sogar eine Hammondorgel auf. Schönes Ding!
* Es folgt ´House...

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