RH #262Interview

UNLIGHT

Drauf geschissen!

Zum zweiten Mal stürmen die im Raum Freiburg beheimateten Black-Metaller UNLIGHT unsere Dynamit-Ränge. Kein Wunder, ist doch auch „Death Consecrates With Blood" ein Prachtexemplar satanischer Tonkunst.

Die Produktion knallt ohne Ende und ignoriert sowohl den weichgespülten Pomp der Dimmu-Of-Filth-Fraktion als auch die Lo-Fi-Trueness des Fundamentalisten-Undergrounds. Das UNLIGHT-Faible für schwedischen Black Metal ist angenehm erkennbar, und für den finalen Nackenbruch sorgen die großartigen Thrash-Elemente, die zwei Drittel des vielzitierten Teutonen-Dreigestirns Kreator/Destruction /Sodom locker an die nächste Kirchenmauer nageln.

»Wir finden Rocker wie Motörhead und W.A.S.P. super, haben als Zwölfjährige angefangen, Tankard und Sepultura zu hören, und möchten Songs mit hohem Wiedererkennungswert schreiben«, plauscht Bandleader Blaspherion (g./v.) drauflos. »„Death Consecrates With Blood" wurde von einem langjährigen Freund produziert, mit dem wir schon seit zehn Jahren arbeiten. Ihm gehört das Iguana-Studio in der Nähe von Freiburg, wo bereits Necrophagist aufgenommen haben. Wir sind inzwischen ´ne kleine Familie, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super.«

Als wir uns für dieses Interview verabredet haben, meintest du, dass du beim letzten Rock-Hard-Gespräch ziemlich besoffen warst.

»Ich hatte am Abend zuvor einen nicht gerade tollen Gig mit meiner Zweitband, nach dem wir uns mächtig die Butze vollgeklatscht haben (lacht). Ich litt bei dem Interview wohl etwas unter...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen