RH #261Krach von der Basis

GUILLOTINE

Hinten im Schrank

Thrash is back! Und mit der popularitätstechnischen Wiederauferstehung des präzisen Riff-Massakers kehrt auch die eine oder andere längst tot geglaubte Band wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zurück. So auch die Schweden GUILLOTINE, die erstmals 1997 für Freudentränen bei traditionsbewussten Thrash-Lunatics sorgten.

Damals veröffentlichte die Truppe um die beiden hauptamtlichen Nocturnal-Rites-Musiker Fredrik Mannberg (v./g.) und Nils Eriksson (b.) ihr im Underground hoch gehandeltes Debüt „Under The Guillotine“. Elf Jahre später steht eher unerwartet mit „Blood Money“ Langeisen Nummer zwei in den Läden.

»Offiziell haben wir die Band ja nie zu Grabe getragen«, erklärt Nils. »Wir hatten immer vor, irgendwann ein zweites Album zu veröffentlichen. Einen ersten Versuch haben wir 2000 gestartet. Wir schrieben neue Songs und arbeiteten sie inklusive Texten fertig aus. Tja, und dann gab der Studiocomputer, auf dem wir alle Aufnahmen gespeichert hatten, plötzlich den Geist auf, und alle Songs waren erst mal futsch. Danach war die Idee einer neuen Platte vorerst vom Tisch, weil dieser Zwischenfall unsere Motivation völlig gekillt hatte. Erst jetzt haben wir einen zweiten Anlauf gewagt. Beim Aufräumen habe ich in einem Schuhkarton in der hintersten Ecke eines Schranks einige alte Tapes mit ebenjenen Songideen gefunden, die wir für immer verloren glaubten. Sogar ein paar Zettel mit Songtexten lagen dabei. Das hat uns den Kick gegeben, endlich die zweite Platte fertig zu stellen....

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