RH #261Interview

POSTMORTEM

1.332 Drinks

 

Nach längerer Durststrecke melden sich POSTMORTEM mit neuen derben Schlachthymnen an der Aggro-Metal-Front zurück. Besucher des Party.San-Festivals kennen Teile der Band sicher vom mittlerweile legendären Cocktail-Stand „Brutz & Brakel". Aber auch musikalisch servieren die Berliner Todes-Thrasher Hochprozentiges mit reichlich Umdrehungen.

 

 

Das letzte reguläre POSTMORTEM-Album „Repulsion" liegt zehn Jahre zurück. Zwischendurch gab es zwar zwei Mini-CDs, aber wieso hat es eigentlich derart lange gedauert, ein komplettes Album an den Start zu bringen?

»Wir hatten ein massives Drummer-Problem«, erklärt Gitarrist Marcus Marth. »Man könnte denken, dass es kein großes Unterfangen darstellt, in Berlin einen geeigneten neuen Mann zu finden. Aber letztendlich lagen POSTMORTEM hauptsächlich aus diesem Grund auf Eis. Wir hatten ab 2001 zwei Kandidaten, die sich nach einigen Monaten jedoch beide in die falsche Richtung entwickelten oder nicht den nötigen Elan mitbrachten. Das hat schon mal knapp fünf Jahre verschlissen. Erst als wir Max Scheffler gefunden hatten - das war 2006 -, stimmte die Chemie. Sämtliche bisherigen Songs wurden über Bord geworfen, und wir haben einfach von vorne angefangen.«

Früher habt ihr mit Konzeptplatten über gestörte Serienkiller für Aufmerksamkeit gesorgt. Worum geht es diesmal in den Songtexten?

»„Für Aufmerksamkeit gesorgt" ist gut«, amüsiert sich Sänger Matthias Rütz. »Verprügelt haben sie uns damals in so gut wie allen Reviews, weil zeitgleich mit...

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