RH #261Interview

DEADLOCK

Jung und schön

Die Bayern DEADLOCK hatten noch nie Angst davor, sich nach vorne zu bewegen. Die Band hat auch auf ihrem dritten Album keine Scheuklappen an und überzeugt mit einem ganz eigenen Stilmix, der diesmal auch vor Techno-Intros, einem Saxophon-Solo und HipHop-Parts nicht zurückschreckt. Wir hakten bei Sänger Johannes „Joe" Prem nach.

Joe, ihr habt euren Stil auf „Manifesto" ziemlich perfektioniert und dabei gleichzeitig stilistische Experimente zugelassen.

»Weil Sabine (Weniger; v. - rb) jetzt schon länger dabei ist, läuft alles runder. Bei „Wolves" war das alles noch recht frisch. Da waren wir auch noch vorsichtiger, was die Experimente anging. Bei „Manifesto" hört man, dass Sabine hundertprozentig integriert ist und ihre Ideen einbringen kann.«

Die Songs von „Manifesto" hängen inhaltlich zusammen. Erklär doch bitte mal das Konzept!

»Die ersten sieben Songs behandeln Jobs und Hobbys, die von der Gesellschaft akzeptiert sind oder schöngeredet werden. Sachen, bei denen man als normal denkender Mensch aber sagen muss: Das ist pervers oder abartig! Bei ´Martyr To Science´ geht es zum Beispiel um Pharmaunternehmen, die uns glauben machen wollen, dass wir Medikamente brauchen, um ewig jung und schön auszusehen - und die für die Entwicklung der Produkte Tierversuche unternehmen. Bei ´Fire At Will´ dagegen schlüpfen wir in die Rolle des Jägers, der Spaß am Jagen hat. Da kommt auch die Textzeile „And if i should ever kill an animal without reason, i will quickly create a new hunting...

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