RH #260Krach von der Basis

BLACK ANVIL

Straße statt Satan

Als Paul Delany, Raeph Glicken und Garry Bennet noch in der New Yorker Hardcore-Band Kill Your Idols lärmten, gehörte es zur Tradition dieser Kapelle, während der Soundchecks den Celtic-Frost-Klassiker ´Dethroned Emperor´ zu röhren. Nun ist dieser Song als Hidden Track auf „Time Insults The Mind“, dem Debütalbum von BLACK ANVIL, zu hören. Basser und Sänger Paul Delany berichtet über das Woher und Wohin seiner thrashigen Schwarzmetall-Kapelle der ganz alten Schule.

Paul, mal unabhängig davon, dass ihr aus dem Hardcore-Lager stammt und nun eines der faszinierendsten Schwarzmetall-Alben des letzten Jahres veröffentlicht habt: Gibt es eine logische Verbindung zwischen Hardcore und Black Metal?

»Ja, der Underground ist die Verbindung. Wir waren schon immer ein Teil der Punk- und Hardcore-Szene, und wir waren schon immer Teil des Metal-Undergrounds. Bevor ich den Hardcore für mich entdeckt habe, war ich auf etlichen Metal-Konzerten und sammelte Vinyl von Metalbands. Metal hat mir die Tür zum Hardcore geöffnet. Die Verbindung zwischen beiden Genres ist das spezielle Feeling einer Community. Dieses Gefühl gibt es im Hardcore mittlerweile nicht mehr. Metal hingegen wirkt nach wie vor verbindend. Hardcore schottet sich seit einiger Zeit wieder ab.«

Könntest du dir vorstellen, mit BLACK ANVIL in einem Hardcore-Billing auf Tour zu gehen?

»Warum nicht? Wir gehen auf die Bühne und spielen heftige Musik für Leute, die open-minded sind. Es ist uns egal, ob wir dabei von Hardcore-, Punk-...

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