RH #259Krach von der Basis

BOOK OF BLACK EARTH

Voll auf Salbei

Nein, BOOK OF BLACK EARTH sind keine durchgeknallten Christenhippies, denen zufällig vom Herrn ein paar Gitarren auf die Erde gesandt wurden - auch wenn sie sich selbst als psychedelisch und religiös bezeichnen, aus Seattle kommen und ein Album namens „Horoskopus“ an den Start gebracht haben.

Fronter/Axtschwinger TJ bringt es auf den Punkt:

»BOOK OF BLACK EARTH ist ein wenig bekannter Name für das „Necronomicon“ von H.P. Lovecraft. Ich habe es gelesen, als unsere Band zusammenfand. Natürlich war ich damals stark von dem Buch beeinflusst.«

Die Band ist gerade mit den Schweden Watain auf US-Tour, allerdings nicht komfortabel im Nightliner, sondern als Presswürste im engen Van.

TJ flucht: »Wir hängen uns ganz schön auf der Pelle. Wir haben einen großen Van und einen noch größeren Trailer, wo die ganze Technik untergebracht ist. So eine Package-Tour ist für uns eine neue Erfahrung, denn wir haben so was noch nie gemacht. Bislang läuft es hervorragend; wir haben viel Spaß.«

Mit dem neuen Album „Horoskopus“ können sich die Amis definitiv freischwimmen, denn es fällt nicht nur auf den ersten Blick schwer, diesen Sound einzuordnen.

»Das Material ist verdammt komplex«, gesteht der Frontmann. »Es ist gewiss kein Produkt, das man am Markt platziert, um fette Verkäufe zu generieren. Ich sehe es eher als aufwändig produzierte Kunst. Jeder Aspekt wurde berücksichtigt: Musik, Verpackung, Artwork. Es steckt unendlich viel Arbeit darin, und ich bin sehr stolz darauf.«

Zu Recht, denn...

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