RH #259Krach von der Basis

AURA NOIR

Die Axt im Walde

„Hades Rise“ nennt sich das neue AURA NOIR-Superalbum, das in der (guten) Rock-Hard-Rezi noch eine Spur zu schlecht weggekommen ist. Viele Bands versuchen, den alten Venom-Spirit einzufangen - und fast alle scheitern. Nur AURA NOIR nicht.

Ihren Stil nennen die beiden A.N.-Mitglieder Apollyon (auch als Basser bei Immortal aktiv) und Aggressor treffend „Black Thrash Attack“ - nach dem Titel ihres zweiten Albums von 1996. Sie waren die ersten norwegischen Black-Metaller, die ihren Stil an den klassischen Achtziger-Thrash anlehnten und sich damit bewusst vom vorherrschenden Darkthrone- oder auch Emperor-Stil entfernten.

»Wir fanden es damals wenig glaubhaft, dass manche Fans direkt vom „schwarzen“ Metallica-Album zu Burzum kamen, weil sie all die skandalösen Stories in den norwegischen Tageszeitungen gelesen hatten«, erklärt Apollyon, ein Die-hard-Metaller und einer von Fenriz´ besten Freunden. »Wir wollten diesen Kids zeigen, dass dreckig gespielter, authentischer Thrash viel mehr mit Black Metal zu tun hat als die meisten sogenannten „Black-Metal-Releases“ der Mittneunziger. Und ich denke, unsere Message ist bei vielen angekommen.«

Bei AURA NOIR teilen sich zwei Musiker sämtliche Instrumente. Gibt es irgendwas, das du NICHT spielst, Apollyon?

»Ja. Das dänische Frühstückshorn und die bayrische Blockflöte!«, kommt es in bester Fenriz-Manier wie aus der Pistole geschossen.

Bei Immortal musst du dich auf den Bass beschränken. Ist dir AURA NOIR daher wichtiger?

»Sagen wir mal...

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