RH #259Interview

EVOCATION

Spiel ohne Grenzen

Mit ihrem 2007er Comeback-Album „Tales From The Tomb“ konnten die Ikea-Deather EVOCATION einen Achtungserfolg verbuchen und zauberten Anhängern der guten alten Schwedentod-Schule ein Dauergrinsen in die Visage. Dass das Quintett bereits ein Jahr später mit einem ähnlich formidablen Nachfolger („Dead Calm Chaos“) auf der Matte steht, ist beachtlich.

Nachdem sich die aus Borås stammende Combo im Jahre 1991 zur Hochzeit der skandinavischen Death-Metal-Bewegung gegründet und zwei phänomenale Demos eingespielt hatte, löste sie sich bereits zwei Jahre später zerstritten und völlig orientierungslos wieder auf. Ein Teil der Bandmitglieder verdingte sich fortan in Gothic/Dark-Metal-Acts wie Lake Of Tears, Cemetary oder Sundown, ehe sich 2004 mit der digitalen Wiederveröffentlichung der beiden Demos die Anzeichen für eine Rückkehr von EVOCATION verdichteten. „Tales From The Tomb“ war dann auch flugs nach dem Release Szenegespräch Nummer eins im Death-Metal-Underground.

»Wir waren uns zwar der Tatsache bewusst, dass die Zeichen für Death Metal wieder gut stehen, aber dass „Tales From The Tomb“ derart einschlägt, hat uns dann doch die Sprache verschlagen«, berichtet Sänger Thomas Josefsson nicht ganz ohne Stolz.

Dass dieser Mini-Erfolg beim Schreiben der neuen Platte möglicherweise für zusätzlichen Druck gesorgt haben könnte, weist der Frontmann, zu dessen Haupteinflüssen insbesondere Kreator und Merciless zählen, vehement von sich.

»Es war zu keiner Sekunde Thema in der Band, dass wir...

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