RH #259Interview

BORN FROM PAIN

Krieg den Palästen

Es hat sich viel getan bei BORN FROM PAIN. Die holländisch-deutsch-britische Zusammenrottung agiert auf ihrem aktuellen Überflieger „Survival“ epischer, emotionaler und dennoch - oder gerade deshalb - mit einer mitreißenden Durchschlagskraft. Eigenständiger klangen die metallisierten Hardcoreler noch nie. Rob Franssen, Bandgründer und neuer Frontmann in Personalunion, klärt auf.

»Wir haben versucht, Härte und Groove zu behalten, aber interessanter zu gestalten. Es steckt sehr viel Mühe in „Survival“. Wir waren beim Songwriting deutlich kritischer als früher, wo uns doch schon mal Sachen durchgerutscht sind.«

Zum Beispiel?

»Wir wollten uns nicht mehr wiederholen, und ein paar 08/15-Dinger haben wir auch rausgeworfen. Auf dieses Metalcore-, Deathcore- und typische Breakdown-Zeug, das ich immer Disco-Mosh nenne, können wir ebenfalls verzichten. Das ist überflüssig. Aber wir haben natürlich nach wie vor einen bestimmten Stil. Wir sind ja nicht plötzlich ´ne ganz andere Band.«

Aber nicht weit davon entfernt. Fass doch mal kurz das Line-up-Chaos der letzten Zeit zusammen!

»Kurz, hahaha? Als Erster ist unser Sänger Che ausgestiegen. Das war im Nachhinein auch besser so, weil er recht unmotiviert war. Zunächst haben diverse Freunde ausgeholfen (u.a. Scott Vogel von Terror und Carl Schwartz von First Blood - jj). Dann kam Kevin Otto von End Of Days als neuer Mann, hatte aber bald Probleme mit seiner Stimme, so dass auch er gehen musste. Letztendlich habe ich den Bass an den Nagel...

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