RH #259Interview

SYLOSIS

Die Lage der Nation

 

Von dem Thrash-Metal-Virus, das seit einiger Zeit in Großbritannien grassiert wie weiland die Maul- und Klauenseuche oder BSE, profitieren nicht nur die Altvorderen des Genres, sondern auch einheimische Nachwuchs-Acts, also Bands wie Evile, Gama Bomb und last but not least SYLOSIS.

 

 

»Weil es Thrash Metal ja schon seit gut 20 Jahren gibt, kann man sicher nicht von einem neuen Trend sprechen. Allerdings haben sich die britischen Musikmagazine in letzter Zeit ziemlich auf das Genre eingeschossen. Unter anderem auch deshalb, weil viele Headbanger keinen Bock mehr auf Metalcore, Hardcore und Breakdowns haben und stattdessen lieber wieder Thrash der alten Schule hören wollen«, analysiert Leadgitarrist Josh Middleton (23) die „Lage der Nation“.

Allerdings sind SYLOSIS bei weitem nicht so Old School, wie man jetzt vielleicht denkt. Neben den üblichen Verdächtigen aus der Bay Area wie Metallica in ihrer Frühphase, Testament, Forbidden und Heathen hat das Quintett aus dem südenglischen Reading auf „Conclusion Of An Age“, seinem Albumdebüt für Nuclear Blast, auch modernere Einflüsse von Killswich Engage bis In Flames integriert. Dass man sich für besagten Erstling - mit den EPs „Casting The Shadows“ und „The Supreme Oppressor“ haben die Jungspunde auch noch zwei Eigenpressungen in ihrer Diskografie - drei Monate in Scott Atkins´ Grindstone-Studios bei Ipswich verschanzte, ist für einen Newcomer hingegen ziemlich ungewöhnlich. Wohl im Lotto gewonnen, was?

»Ich sage jetzt besser...

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