RH #258Krach von der Basis

THE UGLY

Hierarchie der Untoten

Quasi aus dem Nichts tauchte mit THE UGLY aus Stockholm kürzlich eine neue Black-Metal-Truppe auf der Bildfläche auf, die mit ihrem atemberaubenden Debüt „Slaves To The Decay“ unvermittelt am Thron von Bands wie Naglfar oder Dark Funeral rüttelt.

Es ist tatsächlich so: Hinter THE UGLY stecken keine bekannten Namen, sondern es handelt sich um eine frische Formation, wie Sänger Ingemar Gustafson versichert:

»Natürlich haben wir alle vorher schon in anderen Kapellen gespielt, aber das waren regionale Bands, die nie über Proberaumstatus hinausgekommen sind. Wir sind alle in unseren Mittzwanzigern, haben also schon einige Lektionen gelernt. THE UGLY in ihrer jetzigen Form gibt es seit drei Jahren.«

Und wie lange habt ihr gebraucht, um diese elf hammerstarken Tracks für euer Debütalbum zu komponieren?

»Einige Songs wie ´Throne Of Grief´ oder ´Death Beyond Flag Or Uniform´ stammen noch von unserem ersten Demo, das Ende 2005 erschien, andere vom zweiten Demo, der Großteil aber wurde für diese Platte geschrieben. Wir hatten noch mehr ältere Demotracks aufgenommen, fanden aber, dass sie nicht mehr stark genug waren, um auf „Slaves To The Decay“ zu landen.«

In eurer Biografie steht, dass euer Sound früher mal deutlich Thrash-lastiger war. Stimmt das? Und falls ja: Warum habt ihr die Thrash-Einflüsse weitgehend beiseitegeschoben?

»Das ist richtig. Und genau deswegen wollten wir auch keine weiteren alten Demosongs auf die Platte packen. Sie hätten stilistisch nicht mehr gepasst. Und...

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