RH #258Interview

HELSTAR

Eine Dusche für Satan

13 Jahre nach dem letzten HELSTAR-Output schlagen die Texas-Boys mit „The King Of Hell“ endlich ein neues Kapitel ihrer Band-History auf und beweisen, dass selbst erfolgreiche Geschäftsmänner ihre Leidenschaft für den metallischen Underground niemals ganz verlieren.

Während Frontmann James Rivera all die Jahre unbeirrt am eher kargen Musikerdasein festgehalten hat, entschlossen sich die anderen am legendären „Remnants Of War“-Album und jetzt wieder an „The King Of Hell“ beteiligten Musiker, ein normales Leben zu beginnen, stiegen aus der Band aus und ins Computer-Business ein.

»Larry Barragan (g.), Rob Trevino (g.) und Jerry Abarca (b.) arbeiten bei großen IT-Firmen, während ich immer Drecksarbeit machen musste und arm geblieben bin«, schmunzelt James. »Immerhin ist es für die Jungs kein Problem, Urlaub zu bekommen, wenn wir auf Tour gehen, da sie schon so lange in ihren Firmen tätig sind. Ich bekomme ab und zu ein paar Extras, weil sie wissen, dass es HELSTAR ohne mich nicht mehr geben würde. Und vermutlich auch, weil ich ihnen leid tue, hahaha!«

Mitleid ist bei HELSTAR aber gar nicht angebracht, denn momentan läuft es für den Fünfer rund. Mehrere Festival-Auftritte, ein neues Album und das wieder zunehmende Interesse an US-Metal lassen James euphorisch werden:

»Wir haben vor kurzem eine Show hier in Texas gespielt und hatten noch mehr Spaß als damals in den Achtzigern! Es war proppenvoll; vermutlich, weil ein hiesiger Promoter vorher dafür gesorgt hat, dass unsere Songs...

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