RH #258Interview

KAMPFAR

Waldburschen

Mit brillantem Black Metal wurden wir in diesem Jahr nicht gerade verwöhnt. Eine der wenigen positiven Ausnahmen ist “Heimgang”, das vierte Album der Norweger KAMPFAR. Der 35-jährige Bandkopf Dolk parkte seine Stachelarmbänder in der Redaktion und plauderte los.

Dolk, würdest du mir zustimmen, dass KAMPFAR-Alben vor allem ernste Spiritualität transportieren, während ihr live pures Metal-Entertainment bietet?

»Absolut! Die Band existierte bereits einige Jahre, bevor wir die Möglichkeit erhielten, zu touren. Aus diesem Grund betrachten wir jede Tour und jeden Festivalauftritt als Geschenk, als Bonus für unsere Arbeit. Also lassen wir auf der Bühne die Sau raus und feiern jeden einzelnen Auftritt. Etwas wie Tourmüdigkeit kenne ich gar nicht, da ich noch weit davon entfernt bin, in irgendeiner Form gesättigt zu sein.«

Ordentlich gefeiert habt ihr auch auf der Bühne des Party.San Open Airs. Du bist verdammt Rock’n’Roll!

»Yeah (lacht). Was Klischees, Fanatismus und Hingabe betrifft, bin ich der größte Metalhead in der Band. Es war mir immer wichtig, dass sich KAMPFAR über große Melodien und knackige Metalriffs definieren. Ich bin kein großer Freund von undefinierbaren Gitarrenteppichen. Es müssen echte Riffs sein!«

Der ultimative KAMPFAR-Song war meines Erachtens nach immer ‘Norse’. Für euer neues Album habt ihr mit ‘Dodens Vee’ erneut eine Überhymne geschrieben. Meinst du Songs wie diese beiden, wenn du von großen Melodien sprichst?

»‘Dodens Vee’ – der Song handelt davon, wie...

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