RH #258Interview

EVERGREY

Wenn Britney mit Bon Jovi...

Zehn Jahre liegen zwischen der ersten EVERGREY-Veröffentlichung und dem neuen Werk „Torn“; zehn Jahre, in denen die Dark-Melodic-Metaller das Vertonen von Melancholie perfektionieren konnten, schließlich sind auch die Schweden vor den Irrungen des Lebens nicht gefeit.

Über die gerade gemeisterten Schwierigkeiten, ein neues Label zu finden, singt Tom S. Englund auf „Torn“ allerdings nicht, zumal der Frontmann der 1993 gegründeten Band ein gesundes Selbstbewusstsein hat:

»Es war nicht schwierig, einen Plattenvertrag zu bekommen, es war nur schwierig, einen guten Vertrag zu bekommen. Wir haben ein Jahr verhandelt, so lange haben wir uns sonst nie Zeit gelassen. Wahrscheinlich waren unsere Ansprüche zu hoch, aber vielleicht ist es ja unser letzter Plattenvertrag, deshalb wollten wir alles richtig machen - und zwar nicht nur aus finanzieller Sicht. Es steht so viel Schwachsinn in Plattenverträgen, den du übersiehst, wenn du 20 Jahre alt bist. Man lernt mit den Jahren dazu, aber so oder so wollten wir uns mit keinerlei Schwachsinn im Vertrag abfinden, also haben wir gewartet.«

Gewartet haben auch die EVERGREY-Fans. Und gebangt, denn im letzten Jahr kursierten Gerüchte über den Ausstieg von Gitarrist Henrik Danhage.

»Um ehrlich zu sein, hatten wir vor den Aufnahmen zu „Torn“ fast alle die Lust verloren. Ich war vermutlich sogar der Auslöser, weil ich das Thema ansprach und sagte, dass ich nicht mehr wüsste, ob ich EVERGREY noch machen will. Es gab zwar keine Probleme zwischen uns...

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