RH #257Krach von der Basis

PURGATORY

Damals und heute

Nach dem alle Erwartungen übertreffenden Album „Cultus Luciferi - The Splendour Of Chaos“ - bereits die neunte PURGATORY-Veröffentlichung seit 1993 - ist es Zeit für ein Rock-Hard-Interview. Wir sprachen mit Frontmann René Kögel.

Auf dem schönen Party.San-Festival treffe ich den sympathischen Meister bei Sonnenschein und Guten-Morgen-Zigarette. Im Hintergrund ballert der Soundcheck, und wir brüllen uns gegenseitig Fragen und Antworten zu.

»„Cultus Luciferi...“ ist mit Sicherheit ein neuer Höhepunkt in unserer Schaffensphase«, zeigt sich der Sachse kommunikativ. »Wir haben das Album bei Bernd Korades in Halle an der Saale eingespielt. Bei jedem Aufnahmeprozess lernt man dazu, und diesmal konnten wir unsere Erfahrungen noch besser als in der Vergangenheit ein- und umsetzen. Dass die Reaktionen so positiv ausfallen, damit hatten wir aber nicht gerechnet.«

Mit Peter habt ihr bereits das fünfte Mal den Basser gewechselt.

»Peter ist seit Anfang 2007 dabei und war somit direkt in die Vorbereitungen zur neuen Scheibe involviert. Leider hat sich das Besetzungskarussell in den letzten Jahren aus den unterschiedlichsten Gründen gedreht, was die Band auch immer erst ein Stück zurückwarf. Gleichzeitig kommt aber neuer Wind in den Laden, und wir haben stets versucht, das zu unseren Gunsten einzusetzen.«

Die Geschichte von PURGATORY begann schon 1993 als Nachfolgeband von Musical Massacre und Procession. Wie seid ihr zum Metal gekommen, wie hat sich die Szene nach der Wende im Osten in...

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