RH #257Interview

INTO ETERNITY

Grün ist die Hoffnung

„The Incurable Tragedy“, das inzwischen fünfte Sahneschnittchen der kanadischen Progressive-Metaller INTO ETERNITY, ist ein Album der Extreme geworden. Wie erwartet lotet das Quintett darauf einmal mehr seine musikalischen Grenzen aus, wobei man allerdings nicht ganz die Klasse des Überalbums „Buried In Oblivion“ erreicht. Es ist aber vor allem das unter die Haut gehende Textkonzept, das diese Scheibe letztendlich zu einer zutiefst persönlichen und emotionalen Achterbahnfahrt macht. Wir sprachen mit Gitarrist/Sänger Tim Roth, dem inzwischen einzig verbliebenen Gründungsmitglied, über die Schicksalsschläge des Jahres 2006.

Tim, mit eurem ersten Konzeptalbum „The Incurable Tragedy“ verarbeitest du nicht nur den Tod deiner beiden besten Freunde, sondern auch den deines Vaters. Alle drei sind Ende 2006 innerhalb von nur drei Monaten an Krebs gestorben. Wie sehr schmerzt es, jetzt, knapp zwei Jahre nach den tragischen Ereignissen, in Interviews dazu befragt zu werden?

»Darüber habe ich mir damals natürlich keine Gedanken gemacht, als ich die Texte geschrieben habe. Es ist ein komisches Gefühl, aber ich habe kein Problem damit, mein Innerstes zu offenbaren, denn so habe ich mich in dieser Zeit gefühlt. Es passt zu INTO ETERNITY, denn oberflächliche Texte haben wir noch nie geschrieben.«

Welche Rolle haben Dave und Danny Stephenson, die beide bisher auch immer in den Booklets eurer Alben aufgetaucht sind, in deinem Leben gespielt?

»Ich bin den beiden zum ersten Mal Anfang der...

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