RH #257Interview

BENEDICTION

Was lange währt...

Sieben Jahre sind seit dem Release des letzten BENEDICTION-Longplayers „Organized Chaos“ ins Land gezogen, und nicht wenige dachten, die britische Death-Metal-Institution hätte längst das Handtuch geworfen. Doch unverhofft kommt oft: Auf dem soeben erschienenen siebten Studioalbum „Killing Music“ klingen BENEDICTION vitaler denn je.

Ich erwische Bassist Frank Healy um 14 Uhr nachmittags an einem Dienstag zu Hause. Sag mal, Frank, solltest du um diese Uhrzeit nicht bei der Arbeit sein?

»Ich will noch schnell das Interview mit dir führen und dann zurück in die Kneipe«, lacht der Four-Stringer. »Nein, ich bin beruflich selbständig und kann mehr oder minder tun und lassen was ich will.«

Praktisch, denn von der Musik alleine könnt ihr ja sicher nicht mehr leben.

»Nö, wir haben schließlich alle Familien zu ernähren. Aber abgesehen von mir sind sämtliche Bandmitglieder in der Showbranche beschäftigt und können flexibel reagieren, wenn Tourangebote ins Haus flattern.«

Aber warum hat es sieben Jahre gedauert, bis ihr endlich mal wieder mit ´ner neuen Platte aus dem Quark gekommen seid?

»Wir haben insgesamt vier Tourneen für „Organized Chaos“ gespielt, sind auch immer wieder auf Festivals aufgetreten - und als wir uns irgendwann zusammensetzten, um mal wieder neue Songs zu schreiben, stellten wir selbst sehr überrascht fest, wie viel Zeit inzwischen vergangen war.«

Eigentlich müssten sich da ja neue Songideen bei euch quasi aufgetürmt haben, oder?

»Kann man so sagen. Wir sind mit...

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