RH #257Interview

STAIND

Zwischen Plektren und Pampe

Kuschelige Wohnzimmer-Atmosphäre mit nostalgischem Equipment statt Hightech-Studio - so lautete die Devise bei der Produktion des neuen STAIND-Albums „The Illusion Of Progress“. Die platinschweren Post-Grunger hatten keinen Bock mehr auf überteuerte, anonyme Aufnahmetempel und spielten ihr sechstes Werk kurzerhand bei Sänger Aaron Lewis zu Hause ein.

Aaron, du bist inzwischen Vater von drei kleinen Kindern und siehst deine Familie aus beruflichen Gründen vermutlich nicht sehr oft. War das der Grund, euer neues Album bei dir zu Hause einzuspielen?

»Das war einer der Gründe. Ein anderer wichtiger Grund war aber auch, dass uns die Aufnahmen bei mir zu Hause nichts kosteten. Für die Studios, in denen wir früher produziert haben, mussten wir oft 2.500 Dollar pro Tag zahlen. Ehrlich gesagt: Ich habe noch nicht mal ein richtiges Homestudio. Genau genommen nahmen wir in meinem Gästehaus auf, in dem ich früher selbst mit meiner Familie lebte. Unser Produzent Johnny K brachte einfach seine Technik mit, und wir richteten in meinem alten Schlafzimmer den Control-Room ein. Das frühere Wohnzimmer war der Aufnahmebereich.«

Das klingt nach einer extrem entspannten Atmosphäre.

»Ein wenig Stress hatte ich schon, weil ich mich nebenher noch um mein Familienleben gekümmert habe. Meistens stand ich um halb sieben mit meiner acht Monate alten Tochter auf, um sie zu versorgen. Dann brachte ich meine Älteste zur Schule und kümmerte mich bis mittags um die beiden anderen Kinder. Ab drei Uhr...

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