RH #257Interview

DRAGONFORCE

Typisch deutsch

 

DRAGONFORCE haben den Power Metal zur Extremsportart modifiziert. Und schon anhand des Titels ist klar, dass auch das neue Album „Ultra Beatdown“ keine Gefangenen macht. Ebenso liegt es auf der Hand, dass die britische Multikulti-Truppe weiterhin die Szene polarisiert. Bandchef Herman Li (g.) sieht sich genötigt, einiges klarzustellen.

 

 

Herman, die „Ultra Beatdown“-Recordings verliefen laut Aussage deiner Bandkollegen reichlich chaotisch.

»Na ja, es mag gewisse Leute geben, die das so sehen. Aber aus meiner Perspektive war der Aufnahmeprozess genau wie erwartet. Es war klar, dass es hart werden würde. Ich bin als Produzent zusammen mit Sam Totman (g.) derjenige, der wissen muss, wo es langgeht. Andere Mitglieder fragen sich hingegen, was zum Teufel eigentlich los ist.«

Stimmt es, dass ihr relativ unvorbereitet ins Studio geht?

»Ja, denn es spart eine Menge Zeit, wenn man erst im Studio komponiert. Dann bleiben die Songs organischer.«

Euer Sänger ZP hat bemängelt, dass er seine Vocals achtmal aufnehmen musste.

»Die Stücke entwickeln sich halt. Manchmal werden Texte oder Akkordfolgen überarbeitet. Das erfordert Änderungen des Gesangs. Am wichtigsten ist, dass der Song am Ende in der bestmöglichen Version vorliegt. Alles muss perfekt sein.«

Das klappt aber nicht immer. Im Nachhinein bist du nicht mehr soooo happy mit dem Vorgänger „Inhuman Rampage“.

»Das liegt aber nicht an der Platte selbst, denn man gibt bei jedem Album das Beste und ist auch der Meinung, es...

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