RH #257Interview

AMON AMARTH

Blutbad in Disneyland

Eine der populärsten Death-Metal-Bands der Welt kehrt mit einem neuen Knaller namens „Twilight Of The Thunder God“ in die oberen Regionen der deutschen Albumcharts zurück. Gitarrist Olavi Mikkonen (34) und Frontberserker Johan Hegg (35) sinnieren im Gespräch mit Wolf-Rüdiger Mühlmann über die Körperteile des Allmächtigen, indianische Viking-Metaller sowie stilistische Grenzen, die nicht gesprengt werden dürfen. Oder etwa doch?

Olavi, Johan, auf „Twilight Of The Thunder God“ rasseln wieder Schwerter, brüllen Krieger, fließt literweise Blut, und Wikinger sterben für ihre Ziele sowie ihren Glauben an ihren Gott. Stellt euch bitte vor, es gäbe Gott tatsächlich. Allerdings ist er kein kriegerischer Geselle, sondern schlicht und einfach Musik. Welche Band oder welcher Künstler wäre dann Gottes Seele?

Olavi: »Wenn wir beim Metal bleiben: Black Sabbath mit Ozzy.«

Johan: »Iron Maiden.«

Gottes Mund.

Olavi: »Lemmy. Wer sonst?«

Johan: »Slayer.«

Gottes Herz.

Olavi: »Accept. Ich sag nur: „Metal Heart“.«

Johan: »Cannibal Corpse. Denn ein Herz muss ständig Blut pumpen.«

Gottes Beine.

Olavi: »Eric Hoffman von Deicide. Der Typ hat echt stämmige Beine.«

Johan: »Bolt Thrower.«

Gottes Arsch.

Olavi: »Lita Ford.«

Johan: »Irgendeine Christenband. Stryper vielleicht.«

Gottes Penis.

Olavi: »Pete Steele. Schenkt man den Erzählungen Glauben, dann hat er ein Riesending.«

Johan: »Gwar, denn größer geht´s nicht.«

AMON AMARTH sind sowohl musikalisch als auch optisch einzigartig. Bereits...

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