RH #256Lauschangriff

TRIVIUM

Kreativ im Schlafzimmer

Die Erfolgskurve von TRIVIUM zeigt nach diversen Arena-Konzerten, Headliner-Tourneen und Gigs mit Metallica und Iron Maiden steil nach oben. Auf dem vierten Album „Shogun“ (VÖ: 26. September) bündelt das Quartett aus Florida die Stärken seiner bisherigen Veröffentlichungen und wagt sich an komplexere Songstrukturen heran. Rock Hard hörte vorab die neuen Stücke und sprach mit Frontmann Matt Heafy und Gitarrist Corey Beaulieu.

Matt, Corey, was war euer wichtigstes Ziel, als ihr euch ans Songwriting für „Shogun“ gesetzt habt?

Matt: »Wir hatten kein Ziel. Es entwickelte sich alles ganz natürlich und ohne Vorgaben. Als wir den Vorgänger „The Crusade“ schrieben, war es uns wichtig, ganz anders zu klingen als auf „Ascendancy“. Diesmal machten wir uns deutlich weniger Gedanken.«

Was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Unterschiede zwischen „Shogun“ und dem Vorgänger „The Crusade“?

Matt: »Alle unsere bisherigen Alben und Sounds waren die Basis für „Shogun“.«

Corey: »Generell klingt „Shogun“ deutlich vielschichtiger, komplexer und ausschweifender als „The Crusade“. Die Songs sind länger und dynamischer. Die ganze Band ging kreativer und experimentierfreudiger an das neue Material ran. Wir probierten neue Riffs, packten verschieden klingende Gitarren auf einen Akkord und schmückten die Refrains mit mehr Melodien aus.«

Matt, es hat mich überrascht, dass du auf „Shogun“ wieder schreist, nachdem du beim letzten Album verkündet hast, dass dir Screamo-Bands nicht gefallen und du deine...

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