RH #256Interview

HAREM SCAREM

Immer das Gleiche

Zig Jahre waren wir daran gewöhnt, dass die Kanadier HAREM SCAREM in schöner Regelmäßigkeit feine Melodic-Rock-Häppchen servieren, da lösen sich die Kerle mit dem starken neuen Werk „Hope“ im Gepäck einfach mir nichts, dir nichts auf. Sänger und Bandkopf Harry Hess sagt, warum.

Harry, ist man mit 40 nicht ein bisschen zu jung für die Rente?

»Ich bin total faul, daher ist das schon okay (lacht). Alle Leute fragen mich, was ich jetzt eigentlich den ganzen Tag tue, und wundern sich, wenn ich ihnen sage, dass ich als Produzent, Mixer und Toningenieur bestens ausgelastet bin.«

Das freut uns natürlich, aber warum musste dafür die Band über die Klinge springen? Besonders tourfreudig wart ihr ja eh nicht, also können HAREM SCAREM nicht soooooo zeitintensiv gewesen sein.

»Es kamen viele Faktoren zusammen. HAREM SCAREM existierten 20 Jahre und spielten immer melodischen Rock, der einer bestimmten Formel folgte. Wir fanden das irgendwann nicht mehr sonderlich aufregend und fürchteten außerdem, uns zu wiederholen. Also machen wir jetzt andere Sachen. Ich werde zum Beispiel wieder verstärkt solo arbeiten.«

Trotzdem wurden eure Alben fast durchweg von Fans und Medien in den höchsten Tönen gelobt.

»Es gab jedoch auch Leute, die unsere Platten mit einem „Die machen eh immer das Gleiche!“ abgefertigt haben. Im Gegenzug wollten die Fans allerdings nicht, dass wir mal was wirklich Neues probieren. Das machte es nicht gerade einfach, denn ich will nicht jedes Jahr das gleiche Album...

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