RH #255Interview

3 DOORS DOWN

Der Schock sitzt tief

Als Hurrikan Katrina im August 2005 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h über den Golf von Mexiko fegte, verwüstete die „Dame“ nicht nur weite Teile von New Orleans, sondern mit Escatawpa auch den Heimatort von 3 DOORS DOWN im äußersten Südosten des US-Bundesstaats Mississippi.

Der Schock steckt Chris Henderson (37), Gitarrist der Modern-Rocker, knapp drei Jahre später immer noch tief in den Knochen.

»Alter, ich habe damals alles verloren! Natürlich war ich versichert, aber erstens wurde nicht der komplette Schaden reguliert und zweitens sind gerade die vielen kleinen Dinge durch kein Geld der Welt zu ersetzen. Zwar hat es bei uns in der Vergangenheit schon häufiger Wirbelstürme gegeben, aber dass es so schlimm werden würde, hat damals keiner gedacht. In Folge von Katrina ist die Einwohnerzahl von Escatawpa sogar um die Hälfte auf etwa 1.800 Menschen geschrumpft«, gibt der vierfache Familienvater (»Zwei davon hat meine Frau mit in die Ehe gebracht!«), der inzwischen in Nashville/Tennessee lebt, mit belegter Stimme zu Protokoll.

Als finanziell gut aufgestellte Musiker - alleine von ihrem Debüt verkaufte die Combo bis zum heutigen Tag mehr als sechs Millionen Exemplare - konnten Chris und seine Bandkumpane, die sich bis auf „Neu“-Drummer Greg Upchurch (ex-Puddle-Of-Mudd/Chris-Cornell) aus dem Sandkasten kennen, mit ihrer „The Better Life Foundation“ vielen weniger gut situierten Opfern des Hurrikans helfen.

»Ursprünglich hatten wir die Stiftung, für die wir bis...

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