RH #254Krach von der Basis

THE MONOLITH DEATHCULT

Die Achse des Bösen - Krach von der Basis

Ihr Death-Metal-Crossover mit Elektro/Industrial- und Ethno-Elementen ist eine vernichtende Präzisionswaffe, und auch verbal sind die Holländer gefürchtet. Die Rock-Hard-Rezension zu ihrem musikalisch umwerfenden Drittwerk „Triumvirate“ empfanden sie als Beweis dafür, dass Deutsche nach wie vor keinen Humor haben.

Eine kompromisslose Haltung zum Islam sowie historische Texte, die oftmals Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs aus deutscher Perspektive schildern, polarisieren ebenso wie der zynische Humor. Diskussionswürdig und kontrovers sind THE MONOLITH DEATHCULT - aber deswegen noch lange keine Nazis. Die folgenden Interviewauszüge werden auf der Rock-Hard-Homepage komplettiert.

 

Michiel Decker, einer der beiden Sänger und Texter, vergleicht seinen lyrischen Zugriff mit dem von Iron Maiden. Dabei favorisiert der Hochschul-Tutor für Geschichte keine bestimmte Epoche.

»Natürlich sind das Dritte Reich und die Sowjetunion dankbare Quellen wegen des ultimativen Größenwahns und der verärgerten Reaktionen.«

Robin Kok beschäftigt sich als Psychologie-Student intensiv mit dem Einfluss von katastrophalen Erlebnissen und ist fasziniert davon, »wie totalitäre Regime Wege finden, ihre Bürger zu verdummen und zu unterdrücken - manchmal primitiv-brutal und gewalttätig, manchmal heimtückisch und fast schon kafkaesk.«

Es überrascht die Band, für das mit „Der Untergang“-Samples und einem harten, deutschen Text gespickte ´Kindertodeslied´ keine heftigeren Reaktionen zu ernten.

»Vor allem...

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