RH #254Krach von der Basis

COLDWORKER

Finsternis im Großstadtmoloch - Krach von der Basis

Vorbei sind die Tage des Crust- und Grindcore: COLDWORKER, die Band des Ex-Nasum-Trommlers Anders Jakobson, haben sich zu einer lupenreinen Death-Metal-Maschine der alten Schule entwickelt. Wir sprachen mit dem 35-jährigen Klöppelmeister aus dem schwedischen Örebrö über das neue Album “Rotting Paradise”.

Anders, sag mir, wo der Grind ist. Wo ist er geblieben?

»Ja, es ist wahr, dass “Rotting Paradise” von purem Metal dominiert wird. Aber ich würde nicht sagen, dass wir uns komplett von Crust und Grind losgesagt haben. Ich behaupte sogar, dass wir sehr viele Grind-Elemente in unseren Sound einfließen lassen, sogar noch mehr als auf dem Debütalbum. Crust hingegen war nie besonders wichtig für uns.«

Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber ich nehme das mal so hin.

»Wichtig war für uns, dass der Fokus klar auf Metal liegt und die Songs sehr aggressiv und intensiv wirken.«

Würdest du mit mir übereinstimmen, dass euer aktuelles Album sehr von At The Gates beeinflusst ist?

»Nein, At The Gates sind absolut keine Inspiration für uns. Aber ich wundere mich über deine Frage nicht, denn die Leute hören die verrücktesten Dinge in unseren Songs. Ich höre mir allerdings nie Musik an, um mich bewusst inspirieren zu lassen. Allerdings haben Hate Eternal einen gewissen Einfluss auf uns ausgeübt – aber weniger deren Songs, sondern die Intensität.«

Würdest du Nasum als Einfluss gelten lassen?

»Nasum waren niemals ein Einfluss für COLDWORKER.«

Ist deine Vergangenheit mit Nasum noch ein...

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