RH #254Interview

COMMUNIC

Eine Frage der Balance

Mit den beiden Killeralben „Conspiracy In Mind“ und „Waves Of Visual Decay“ haben die Norweger COMMUNIC einen absoluten Traumstart hinlegen können. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an „Payment Of Existence“, das im inoffiziellen Phrasenlexikon des Rock´n´Roll als „Make it or break it“-Album geführt wird. Gitarrist/Sänger Oddleif Stensland kann mit derartigen Klischees allerdings überhaupt nichts anfangen.

Oddleif, zunächst mal Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter Alette!

»Vielen Dank. Tja, die Kleine stellt mein Leben gerade ganz schön auf den Kopf.«

Täuscht der Eindruck, oder sind deine neuen Texte gerade deshalb sehr persönlich geworden?

»Nein, das stimmt, denn das Album ist im Prinzip in den neun Monaten vor Alettes Geburt entstanden. In dieser Zeit macht man sich ja schon so seine Gedanken. Das zentrale Thema der Platte scheint mir Aufopferung zu sein; ein Konzeptalbum ist „Payment Of Existence“ aber deshalb sicher nicht. Welchen Preis ist man bereit zu zahlen, um im Leben voranzukommen? Diese Frage gehe ich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln an. Zum Beispiel: Um mit der Band noch erfolgreicher zu sein, müsste ich noch mehr Freundschaften und mein Familienleben hinten anstellen. Auf der anderen Seite hast du einen Song wie ´On Ancient Ground´, der sich mit den Opferritualen altertümlicher Kulturen beschäftigt.«

„Payment Of Existence“ ist für euch das berühmt-berüchtigte dritte Album. Spürt man da besonderen Druck?

»Hahaha, ja, um uns herum reden...

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