RH #253Interview

HOUSE OF LORDS

Geld und Liebe

Kiss-Schlabberzunge Gene Simmons dürfte stolz auf seine Zöglinge HOUSE OF LORDS sein, deren neue Scheibe „Come To My Kingdom“ mehr Qualität aufweist als viele seiner eigenen Alben. Zu ähnlich großem Erfolg dürfte das den seit Ende der Achtziger aktiven Melodic-Rockern trotzdem nicht verhelfen, doch Sänger James Christian sieht die Entwicklung der Band gelassen bis optimistisch.

James, ich war überrascht, dass Bandgründer, Songwriter und Keyboarder Gregg Guiffria auf „Come To My Kingdom“ nicht mehr zur Besetzung gehört, weil erst mit dem letzten Album seine Rückkehr zur Band bekannt gegeben wurde.

»Sein Anteil an der letzten Scheibe war minimal, weil er damals schon damit beschäftigt war, ein Hard-Rock-Hotel in Mississippi aufzubauen. Mit den Aufnahmen zu „Come To My Kingdom“ hätten wir seinetwegen zu lange warten müssen, also habe ich die Keyboards selbst übernommen. Ich weiß, worauf es bei unserem Sound ankommt. Abgesehen davon, basiert die neue Scheibe viel mehr auf den Gitarren als auf Keyboards.«

Du wirst dir sicher des Öfteren Kritik anhören dürfen, weil sich die Besetzung ständig ändert.

»Klar gibt es Leute, die nicht nachvollziehen können, wie ich weiterhin Platten unter dem Namen HOUSE OF LORDS rausbringen kann. Aber guck dir David Coverdale an! Er macht ja auch mit Whitesnake weiter. Ich bin immerhin Originalmitglied und weiß besser als jeder andere, wie unser Sound zu klingen hat. Line-up-Wechsel sind schwierig, und man muss sich immer wieder aufs Neue beweisen....

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