RH #252Krach von der Basis

THORIUM

Nach der Revolution - Krach von der Basis

Über fünf Jahre hat es gedauert, bis THORIUM ein neues Album vorlegen konnten. Ein kleines Wunder, denn viele hatten die Dänen bereits abgeschrieben. Mit „Feral Creation“ feiern sie nun ein donnerndes Comeback, das jeden Death-Metaller vor Verzückung auf die Bretter zwingen dürfte. Mit Fronter Michael H. Andersen begeben wir uns auf Spurensuche.

Hut ab, Michael! Ihr habt immer noch nicht verlernt, wie man Death Metal spielt. „Feral Creation“ groovt wie Hölle. Aber ihr habt euch verdammt viel Zeit gelassen. Was ist passiert?

»Eine Menge. Nach dem Sommer 2003, wo wir unter anderem beim Party.San gespielt haben, ging uns irgendwie die Puste aus. Wenig Spirit, wenig neue Songs, keine Shows. Dann ging unser Label Diehard pleite, was auch nicht gerade motivierend war. Keine Ideen und kein Label - das ist nicht schön. Und dann begann es, auf persönlicher Ebene zu kriseln. Unser Gitarrist Morten wollte sich mehr auf seinen Job konzentrieren und hatte plötzlich wenig Interesse an Heavy Metal, unser alter Drummer Jesper probte immer weniger und konnte viele Songs einfach nicht richtig spielen. Alles in allem war das keine gute Zeit.«

THORIUM ganz aufzugeben, war keine Option für dich?

»Nein, dazu hing ich zu sehr an der Band. Ich war mir sicher, dass es Leute gibt, die Spaß daran haben, mit THORIUM weiterzumachen.«

Beim neuen Line-up fällt auf, dass es absolut identisch mit dem deiner früheren Band Withering Surface ist.

»Ja, da hast du Recht. Das Line-up von Withering...

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