RH #252Interview

Die besten Platten aller Zeiten - Michael Rensen

25 Jahre Rock Hard, 25 Scheiben für die einsame Insel. Unsere Schreiber haben in schlaflosen Nächten ihre Top 25 zusammengestellt. Und dieses Mal gibt es keine Ausreden, dieses Mal müssen es die definitiv besten 25 Platten aller Zeiten sein. Wir haben uns beschränkt.

1. GENESIS - The Lamb Lies Down On Broadway (1974)

Die 70er-Genesis-LPs sind der musikalische Schatz meiner Kindheit, ein nie verlöschendes Licht in dunklen Stunden. 

2. YES - Yessongs (1973)

Alles, was es im Progrock zu sagen gibt, auf drei heiligen LPs - mit 15 hat mich dieses monumentale Live-Triptychon monatelang paralysiert. 

3. DAVE MATTHEWS BAND - The Gorge (Box) (2004)

Multikulti-Jazzprog-Folkcountry-Jam-Rock - das Begnadetste, was der Welt seit 30 Jahren passiert ist. 

4. QUEEN - A Night At The Opera (1975)

Niemals klang Bombast-Rock leichtfüßiger, selbstbewusster, facettenreicher, farbenprächtiger und opulenter. 

5. PSYCHOTIC WALTZ - A Social Grace (1990)

Neben dem Nachfolger „Into The Everflow“ das beste Metal-Album aller Zeiten. Zum Flennen schön! 

6. DREAM THEATER - When Dream And Day Unite (1989)

Trotz „Images...“, „Awake“ und „Scenes...“: Nie proggte das Traumtheater wärmer und magischer als auf seinem Debüt. 

7. THE WHO - Quadrophenia (1973)

Das schlüssigste, zeitloseste, gesellschaftlich relevanteste und berührendste Konzeptalbum der Musikgeschichte. 

8. THE BEATLES - Revolver (1966)

Die unglaublich spannende und inspirierte Geburtsstunde des Albumformats als eigenständige Kunstform. 

9. RUSH - Moving Pictures (1981)

Knapp vor „Hemispheres“ und „A Farewell To Kings“ der kompletteste Klassiker der konstantesten aller großen Prog-Zauberer. 

10. SPOCK´S BEARD - The Light (1995)

Die faszinierendste Zeitreise zurück in die progging 70s - pure Seelenmassage. 

11. NO FX - Pump Up The Valuum (2000)

Bad Religion haben die genialen Polithymnen, No FX dazu noch originelles Songwriting und die Gabe, breit grinsend jeden Weltschmerz zu heilen. 

12. THUNDER - Live (1998)

Mehr in Töne gefasste Lebensenergie geht nicht - alleine wegen dieser Konzert-Vibes wird England immer meine Seelenheimat bleiben. 

13. PORCUPINE TREE - Stupid Dream (1999)

Der melodischste und kuscheligste Geniestreich der wichtigsten Prog-Band der dritten Generation. 

14. VAUXDVIHL - To Dimension Logic (1994)

Die wertvollste aller vergessenen Perlen - eine Sci-Fi-Prog-Metal-Abfahrt von pangalaktischen Ausmaßen. 

15. BRUCE DICKINSON - The Chemical Wedding (1998)

Neben Savatages „Streets“ und „Gutter Ballet“ und Blind Guardians „Tales...“, „Imaginations...“ und „Nightfall...“ das beste traditionelle Metal-Album ever. 

16. METALLICA - Master Of Puppets (1986)

Das einzige Album, das ich mit meiner damaligen Teen-Thrash-Band vom ersten bis zum letzten Götterton coverte. 

17. ALICE IN CHAINS - Dirt (1992)

Die gänsehäutige Schnittmenge aus Grunge und Black Sabbath - noch packender als Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden und Temple Of The Dog. 

18. AYREON - Into The Electric Castle (1998)

Die bis heute unerreichte Blaupause aller Neoprog-Rockopern, ein staunen machender Sci-Fi-Spielfilm im Audioformat. 

19. THE ZOMBIES - Odessey & Oracle (1968)

Aus dieser edlen britischen Avantgarde-Pop-Wundertüte bedienten sich alle 70er-Prog-Giganten von Genesis bis Pink Floyd. 

20. BILLY TALENT - I (2003)

Ein perfekter, rabiater Überhit nach dem anderen - zusammen mit System Of A Down und Muse die Zukunft der harten Rockmusik. 

21. VOIVOD - Nothingface (1989)

Der ideale Soundtrack für alle PC-Rollenspiele, die mehr Wert auf Atmosphäre als auf Technik-Overkill legen. 

22. JANE´S ADDICTION - Ritual De Lo Habitual (1990)

Der flippig-freakige Ohrwurm-Orgasmus des Alternative-Rock. 

23. CYNIC - Focus (1993)

Dieser hyperinnovative Prog/Death-Metal-Meilenstein toppte sogar die atemberaubenden Death-Scheiben. 

24. ROLLINS BAND - The End Of Silence (1992)

Ein schonungsloser Seelenstriptease für die härtesten Lebenskrisen, finsterer und brutaler als jede Black-Metal-Platte. 

25. MUSE - Absolution (2003)

Der beruhigende Beweis, dass sich Rockmusik immer noch weiterentwickelt und Herz und Hirn genauso elektrisieren kann wie in vermeintlich goldenen Zeiten.

 
 

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