RH #252Interview

MERCENARY

Der Preis ist heiß

Der olle Shakespeare hatte Unrecht: Nix ist faul im Staate Dänemark. Rein gar nix. Im Gegenteil: Seit einigen Jahren geht es bei unseren nördlichen Nachbarn mit Kapellen wie Volbeat, Raunchy, Mnemic, Hatesphere oder Illdisposed in Sachen Metal derart rasant bergauf, dass im Jahre 2005 sogar die „Danish Metal Awards“ ins Leben gerufen wurden.

»2006 haben wir mit unserer letzten Scheibe „The Hours That Remain“ sogar den Preis für das beste Album gewonnen und dabei unsere guten Kumpel von Raunchy ausgestochen. Mal sehen, ob wir den Erfolg in diesem Jahr mit unserer aktuellen CD „Architect Of Lies“ wiederholen können, nachdem Raunchy demnächst ebenfalls eine neue Platte veröffentlichen«, lacht Jakob Molbjerg, Gitarrist der Power-Proggies. »Übrigens finde ich es merkwürdig, dass es bei euch in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung gibt. Eure Metalszene ist doch viel größer, und die deutsche Medienlandschaft ist riesig!«

Wobei die New Wave Of Danish Heavy Metal - kurz: NWODHM - in der letzten Zeit vor allem von den gigantischen Erfolgen von Volbeat profitiert hat, die in ihrer Heimat inzwischen absolute Superstars sind.

»Vor zwei Jahren haben die Jungs witzigerweise noch bei uns im Vorprogramm gespielt. Das war natürlich noch vor ihrem Durchbruch. Ich gönne Michael (Poulsen; Volbeat-Bandleader - buf) den Erfolg von ganzem Herzen, weil er schon seit den Neunzigern hart daran arbeitet - damals allerdings noch mit Dominus (die zwischen 1995 und 2000 vier mehr oder weniger...

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