RH #252Interview

CATARACT

Bis ans Limit

Um ein Haar hätten sich die Schweizer CATARACT im letzten Heft den Titel „Album des Monats“ abgeholt. Aber auch der zweite Platz in unserer Richterskala unterstreicht, wie stark das neue Album der Herren aus Zürich geworden ist - und dass sie den Abgang ihres Gründungsmitglieds Simon Füllemann gut verkraftet haben.

»Wir haben uns musikalisch einfach auseinandergelebt«, blickt Frontmann Fedi auf die Trennung zurück. »Simon fühlte sich nicht mehr wohl bei uns und wollte die musikalische Ausrichtung von CATARACT in eine andere Richtung steuern als der Rest der Band. Wir wollen auch weiterhin harte Musik spielen, viel live auftreten und uns möglichst wenig Gedanken um Verkaufszahlen und Image machen.«

Auf einen Albumtitel habt ihr diesmal verzichtet und die Scheibe schlicht „Cataract“ getauft. Vermutlich, weil ihr die Platte nach der Trennung von Simon als Neuanfang seht, oder?

»Das ist der eine Grund. Es war halt im letzten Jahr wirklich sehr schwierig, die Band am Leben zu erhalten. Und wir haben verdammt hart daran gearbeitet, es all den Zweiflern zu zeigen, die uns ohne Simon keine großen Zukunftschancen mehr eingeräumt hatten. Der zweite Grund ist unser anstehendes zehnjähriges Bandjubiläum.«

Simons Position wird jetzt von Tom Kuzmic bekleidet, was zunächst für etwas Verwunderung sorgte, denn Tom wurde primär durch seine Mitgliedschaft bei den Death-Metallern Disparaged bekannt, deren Sound sich gravierend von CATARACTs Mucke unterscheidet.

»Tom ist sehr offen, hat in...

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