RH #251Lauschangriff

OPETH

LAUSCHANGRIFF: Schatten der Vergangenheit

Stockholm ist immer eine Reise wert - vor allem dann, wenn die Progressive-Kings OPETH ein neues Album präsentieren. Patrick Schmidt reiste nach Schweden und kehrte mit weit aufgerissenen Augen und starrem Blick zurück, denn was Mikael Åkerfeldt & Co. auf „Watershed“ (Veröffentlichung: Anfang Juni) abgeliefert haben, sprengt sämtliche Erwartungen und macht vieles zunichte, was man bisher von OPETH kannte und gewohnt war.

Für die Präsentation des neuen Epos, das abermals von Mikael himself und Jens Bogren in den „Fascination Street“-Studios in Örebro produziert wurde, hat man diesmal extra einen großen, geräumigen Aufnahmetempel in Stockholm angemietet, in dessen Empfangslounge „Watershed“ über eine gewaltige Hi-Fi-Anlage in einer Endlosschleife läuft. Perfekte Bedingungen für die zahlreichen, aus aller Welt angereisten Journalisten, die sich das gut 55-minütige Album so oft reinziehen können, wie sie wollen, ehe man in Dialog mit den Machern tritt. Neben Mikael ist natürlich auch der Rest von OPETH anwesend, darunter die beiden „Neuen“ Martin „Axe“ Axenrot (dr.) und Fredrik Åkesson (g.), für die „Watershed“ den Studio-Einstand markiert. Los geht´s:

 

´Coil´ (3:07):

Eine rein akustische Ballade mit sehr gefühlvollem Gesang, wobei Mikael von der erst 21-jährigen schwedischen Nachwuchssängerin Nathalie Lorichs begleitet wird. Ein für OPETH-Verhältnisse untypischer Song mit stark folkloristischem Einschlag.

 

´Heir Apparent´ (8:51):

Nach der Ruhe folgt der Sturm. Bedrohlicher,...

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