RH #251Krach von der Basis

MYGRAIN

Zeit und Raum - Krach von der Basis

Echte Wundertüten werden immer seltener. Vor allem solche, die unkompliziert hörbar sind und trotzdem mit einer Vielzahl schlauer, innovativer Einfälle aufwarten können. „Signs Of Existence“, das zweite Album von MYGRAIN, ist so eine Überraschung. Ein Muss für Fans von Soilwork oder jüngeren In Flames, ist das Album gleichzeitig originell genug für Leute, denen die genannten Bands zu platt und formelhaft zu Werke gehen. Abgesehen davon ist es ein wunderbarer Anlass, im Gespräch mit Keyboarderin Eve ein wenig mehr über diese feine Band aus Helsinki zu erfahren.

Eve, wie kam es zu eurem Namen? Und findet ihr immer noch, dass es eine gute Idee ist, wie bösartiger Kopfschmerz zu heißen?

»Hahaha, mit dem Kopfschmerz hast du natürlich Recht. Andererseits bedeutet „my grain“ auch so viel wie „mein Ding“, und vielleicht bekommen Leute, die keinen Metal mögen, Kopfschmerzen von unserer Musik. Das ungefähr war jedenfalls die Idee hinter dem Wortspiel.«

Nicht nur der Name verdient eine Erklärung, sondern auch euer Stil. Seht ihr euch als Teil eines bestimmten Genres?

»Das ist echt ziemlich schwierig. Unser erstes Album war wahrscheinlich noch irgendeine Art von Melodic-Death. Ein Freund von uns, der auf „Orbit Dance“ ein paar Gastvocals für den Song ´Stamina´ beigesteuert hatte, nannte unsere Musik mal „Nintendo Space Metal“. Vielleicht passt das, vielleicht auch nicht. Jedenfalls passen wir in kein Genre mehr, und das ist gut so. Ehrlich gesagt sind wir ein wenig genervt von...

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